Ladeinfrastruktur clever planen & fördern lassen

Wallboxen für Unternehmen

Warum Ladeinfrastruktur jetzt zur Pflichtaufgabe wird

Die Elektromobilität ist längst in der Realität deutscher Unternehmen angekommen. Dienstwagen, Kund:innen mit E-Auto oder Mitarbeitende, die ihr Fahrzeug während der Arbeitszeit laden möchten – die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur auf Firmenparkplätzen wächst rasant. Parallel steigen die Erwartungen an Arbeitgeber, nachhaltige Mobilitätslösungen bereitzustellen. Und wer als Unternehmen die Energiewende ernst nimmt, erkennt schnell: Eine eigene Ladeinfrastruktur ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein zukunftssicheres Investment. Doch was ist bei der Planung zu beachten? Welche Technik eignet sich? Wie lassen sich Ladepunkte rechtssicher betreiben, effizient steuern und abrechnen? Dieser Beitrag gibt Dir einen praxisnahen Überblick – von der ersten Idee bis zur geförderten Umsetzung.

Ladepunkte für Dienstwagen, Kunden & Mitarbeitende sinnvoll planen

Bevor Du in die Umsetzung gehst, solltest Du eine einfache, aber entscheidende Frage klären: Wer soll laden – und wie oft? Denn Dienstwagenflotten, Besucherverkehr und Mitarbeitende haben ganz unterschiedliche Anforderungen.

  • Dienstwagen benötigen meist planbare Ladevorgänge, oft über Nacht oder während der Bürozeiten. Hier sind Ladepunkte mit höherer Leistung (z. B. 22 kW) sinnvoll.

  • Mitarbeitende laden meist täglich oder mehrmals pro Woche. Eine gute Lösung sind mehrere 11-kW-Ladepunkte mit Zugangskontrolle und Lastmanagement.

  • Kund:innen oder Gäste nutzen Ladepunkte gelegentlich. Öffentliche Wallboxen mit einfacher Bedienbarkeit und klarer Beschilderung sind hier wichtig.

Tipp: Plane mehr Ladepunkte als Du heute brauchst, um bei steigender Nachfrage nicht nachrüsten zu müssen. Auch ein Mix aus reservierten und frei zugänglichen Ladeplätzen kann sinnvoll sein – z. B. „nur für Mitarbeitende“ oder „öffentlich während Öffnungszeiten“.

Ein professionelles Standortkonzept hilft, die verfügbare Infrastruktur bestmöglich zu nutzen – kosteneffizient und skalierbar.

Sobald mehrere Personen regelmäßig an den Firmen-Ladepunkten laden – sei es die Belegschaft, der Fuhrpark oder Gäste – wird ein professionelles Abrechnungssystem unverzichtbar. Es geht dabei nicht nur um Kostenkontrolle, sondern auch um Transparenz, steuerliche Korrektheit und Komfort.

Moderne Wallboxen oder Ladesäulen lassen sich mit Backend-Systemen koppeln, die den geladenen Strom erfassen, nach Nutzergruppen trennen und automatisch abrechnen – intern oder mit Zahlungsdienstleistern. Mitarbeitende erhalten oft RFID-Karten, eine App oder einen QR-Code, um sich am Ladepunkt zu identifizieren.

Für Dienstwagenfahrer:innen kann der geladene Strom automatisch dem Unternehmen zugeordnet werden – oder auch als geldwerter Vorteil bei privater Nutzung dokumentiert werden. Auch Gäste oder Kunden können gegen Bezahlung oder kostenfrei laden – das lässt sich flexibel über das System steuern.

 

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Abrechnungssysteme & Zugangskontrolle: Was braucht Dein Unternehmen wirklich?

Sobald mehrere Personen regelmäßig an den Firmen-Ladepunkten laden – sei es die Belegschaft, der Fuhrpark oder Gäste – wird ein professionelles Abrechnungssystem unverzichtbar. Es geht dabei nicht nur um Kostenkontrolle, sondern auch um Transparenz, steuerliche Korrektheit und Komfort.

Moderne Wallboxen oder Ladesäulen lassen sich mit Backend-Systemen koppeln, die den geladenen Strom erfassen, nach Nutzergruppen trennen und automatisch abrechnen – intern oder mit Zahlungsdienstleistern. Mitarbeitende erhalten oft RFID-Karten, eine App oder einen QR-Code, um sich am Ladepunkt zu identifizieren.

Für Dienstwagenfahrer:innen kann der geladene Strom automatisch dem Unternehmen zugeordnet werden – oder auch als geldwerter Vorteil bei privater Nutzung dokumentiert werden. Auch Gäste oder Kunden können gegen Bezahlung oder kostenfrei laden – das lässt sich flexibel über das System steuern.

Je mehr Ladepunkte auf dem Firmengelände geplant sind, desto wichtiger wird ein durchdachtes Lastmanagement-System.

Beispiel: Wenn fünf Fahrzeuge gleichzeitig laden und der Netzanschluss nicht für die volle Gesamtlast ausgelegt ist, verteilt das Lastmanagement die Ladeleistung automatisch. So wird der vorhandene Strom gleichmäßig und dynamisch auf die Fahrzeuge verteilt – nach Priorität, Nutzergruppe oder Ladezeitbedarf.

Fortgeschrittene Systeme können sogar PV-Überschuss aus der firmeneigenen Solaranlage einbeziehen, und bevorzugt dann laden, wenn selbst erzeugter Strom zur Verfügung steht. Auch externe Schnittstellen zu Energiemanagementsystemen oder Stromtarifen lassen sich oft einbinden.

Ergebnis: Weniger Investitionen in Netzanschlüsse, mehr Kontrolle über Betriebskosten und ein stabiler, automatisierter Betrieb – ideal für wachsende Ladeparks.

 

Voraussetzungen für die Installation

Die meisten 11-kW-Wallboxen sind anmeldepflichtig beim Netzbetreiber, 22-kW-Geräte sind genehmigungspflichtig. In jedem Fall gilt: Die Installation darf nur durch eine zertifizierte Elektrofachkraft erfolgen.

Wichtig für den sicheren Betrieb sind:

  • ein geeigneter FI-Schalter (Typ A oder B),

  • Leitungsschutzschalter,

  • und die Einhaltung aller geltenden VDE-Normen (z. B. VDE 0100-722).

Auch der Brandschutz im Ladebereich sowie eine geeignete Beschilderung und Markierung der Stellplätze sind zu berücksichtigen. Bei öffentlich zugänglichen Ladepunkten gelten zusätzliche Anforderungen.

Fülle einfach das Formular weiter unten aus – wir analysieren Deinen Standort, zeigen passende Lösungen und Fördermöglichkeiten auf und begleiten Dich auf dem Weg zur eigenen Ladeinfrastruktur.

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